Zu guter Letzt Corona-Hilfen: Zu spät und zu wenig

Von 
Michael Roth
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Bergstraße. Im Gegensatz zu den Hilfen für große Unternehmen wie Lufthansa oder Tui oder dem (unnötigen) Staatseinstieg beim Impfstoffunternehmen Curevac kommen die von der Politik vollmundig versprochenen Hilfen für kleinere Unternehmen viel zu spät. Spärlich fließt in den letzten Wochen die Novemberhilfe 2020.

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Überbrückungshilf I, II und III, November- und Dezemberhilfe – das klingt so bürokratisch wie es ist. Und wie allem Bürokratischem ist allen gemein: Es dauert. Im Bundeshaushalt stehen 64 Milliarden Euro zur Verfügung für diverse Hilfen zur Verfügung. Davon sind aber erst 8,7 Milliarden ausbezahlt, wie das Institut der Deutschen Wirtschaft vorrechnet. Viel zu wenig. Die Firmen halten sich noch mit Rücklagen und neuen Geschäftsideen mit kleinen Umsätzen über Wasser. Aber Zeit ist bekanntlich Geld, lange halten viele Firmen das nicht mehr durch. Doch bei den Staatshilfen ist es wie bei der Impfstoffbestellung: Alles viel spät und zu wenig.

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