Vorbereitung auf die Erlebnisausstellung „Eiszeit-Safari“

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Mannheim. Spätestens seit dem Trickfilm „Ice Age“ ist das Interesse an Mammuts groß. Ein solcher Gigant ist nun in Mannheim eingetroffen – als Nachbildung und in vier Teilen. Die aus ihren Kisten geholte 2,40 Meter hohe Mammutkuh soll Hingucker für die Erlebnisausstellung „Eiszeit-Safari“ in den Reiss-Engelhorn-Museen sein. Ab 18. April können Besucher dort auch Wollhaarnashorn, Steppenbison, Riesenhirsch und Höhlenlöwe begegnen – vorausgesetzt, die Corona-Regelungen machen einen Besuch möglich. Die Zeitreise soll zeigen, wie die Menschen vor 30 000 Jahren lebten, was sie jagten, was sie aßen und wie sie ihre Kleidung herstellten. Auch das Thema Klimawandel wird beleuchtet. Gezeigt werden bis zum 13. Februar 2022 mehr als 100 Exponate – darunter lebensechte Tierrekonstruktionen und Skelette.

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Das rund 12 000 Jahre vor Christus ausgestorbene Mammut war das größte Landlebewesen der letzten Eiszeit; seine Rekonstruktion ist das voluminöseste Ausstellungsstück der auch interaktiven Safari. Details stechen ins Auge – von den geschwungenen Wimpern über das teils verfilzte Fell bis hin zur Körperhaltung. „Unser Mammut hat auch ziemlich kleine Ohren im Vergleich zur Körpergröße“, sagt Kuratorin Sarah Nelly Friedland. „Das entspricht dem Stand der Wissenschaft, wurde allerdings schon häufig falsch ab- und nachgebildet.“ lsw/stp/BILD: dpa