Nachrichten - Die BAnane hat geschaut, was in Deutschland und der Welt passiert / Sicherheit im Straßenverkehr / Studie bringt neue Erkenntnisse zu Klimazielen Was neben Corona noch wichtig ist

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Die Coronakrise dominiert derzeit die Nachrichten und doch passiert so viel mehr auf der Welt. Vergangene Woche musste beispielsweise Christian Lüth die AfD verlassen, nachdem er mehrfach wegen faschistischer Äußerungen auffiel. Saudi-Arabien schaffte die Todesstrafe für Minderjährige ab, Terrorvorwürfe und Drogendelikte werden bei unter 18-Jährigen mit einer Höchststrafe von zehn Jahren bestraft.

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Täglich sterben Radfahrer in Deutschland: Während die Anzahl der Verkehrstoten insgesamt fällt, steigen jedoch die Zahlen bei den Radfahrern. Vergangene Woche trat die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft, die Fahrradfahrer schützen soll. Es ist nicht mehr erlaubt, auf dem Schutzstreifen für Fahrradfahrer zu halten, ein Verstoß wird mit 100 Euro geahndet. Ferner ist innerorts der Führerschein nun bereits ab einem Tempoverstoß von 21 Kilometern pro Stunde zu schnell für einen Monat weg. Und auch beim Überholen eines Radfahrers muss nun besser aufgepasst werden, hier gilt innerorts nun ein Mindestabstand von 1,5 Metern (außerorts von zwei Metern). Bisher wurde noch nicht festgelegt, ob ein „Toterwinkelassistent“ für Lkw verpflichtend werden soll, dabei sterben gerade deshalb jedes Jahr Dutzende Radfahrer.

Ehrgeizig sind unsere Klimaziele, doch eine neue Studie bringt Ernüchterung: In den Geophysical Research Letters berichteten Wissenschaftler, dass unsere Bemühungen für die Arktis zu spät kommen. Sollte das günstigste Szenario (eine Erwärmung von 1,5 Grad Celsius) eintreten, wäre das ewige Eis in vielen Sommern schon nicht mehr zu retten. Der Rückgang des Eises hat nicht nur fatale Folgen für die Ökosysteme der Arktis, sondern auch für das Klima selbst, denn während Eis Sonnenlicht reflektiert, absorbieren dunkle Flächen die Wärmestrahlung. Alexander Rhein