Erfahrungsbericht - Zum Bestehen der DELF-Prüfung müssen mündliche und schriftliche Sprachfertigkeiten unter Beweis gestellt werden Fremdsprachen beherrschen als Voraussetzung

Lesedauer: 

Fremdsprachen werden immer wichtiger. Nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch in der Schule und im Studium sind Kenntnisse weiterer Sprachen oftmals eine unverzichtbare Voraussetzung. So werden bereits in der Schule zusätzliche Kurse zur Verbesserung und Überprüfung der eigenen Sprachkenntnisse angeboten, wie auch das „Diplôme d’études de langue francaise“, kurz DELF genannt.

Die mündliche DELF-Prüfung findet in „Institut francais“ statt. © Scheuren
AdUnit urban-intext1

Das DELF-Zertifikat ist ein international anerkanntes Diplom für Französisch als Fremdsprache und wird vom französischem Bildungsministerium vergeben. Es ist in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufgeteilt und reicht von A1 bis zur schwersten Stufe, C2. Der für die gymnasiale Oberstufe vorgesehene Schwierigkeitsgrad B2 ermöglicht es den Absolventen, ohne eine zusätzliche Sprachprüfung an einer französischsprachigen Universität zu studieren.

Hören, Lesen Schreiben und Sprechen

Die Prüfung ist in vier verschiedene Abschnitte gegliedert. In dem, an der eigenen Schule stattfindenden, schriftlichen Teil werden Hörverstehen, Textverständnis und der schriftliche Ausdruck überprüft. Die mündliche Prüfung findet am „Institut francais“ in Mainz statt. Bei dieser erhält man zwei kurze Artikel, die jeweils ein Thema behandeln, von denen man sich für einen entscheiden muss. Anschließend bekommt man eine halbe Stunde Zeit, um sich mit dem Thema zu befassen und sich Notizen zu machen. Nach Ablauf der Zeit unterhält man sich 20 Minuten mit einem Muttersprachler über das gewählte Thema und muss seine eigene Meinung wiedergeben sowie gestellte Fragen beantworten können.

Spezielle Podcasts dienen der Vorbereitung

Um sich auf die Prüfung richtig vorzubereiten, übt man am besten mit den im Internet veröffentlichten Prüfungen der letzten Jahre. Für das Hörverständnis lohnt es sich, Podcasts für Französischlernende anzuhören. Diese greifen in jeder Folge ein neues Thema auf, welches auch Thema der Prüfung werden könnte. So zum Beispiel „Coffee Break French“ oder „inner French“. Für die mündliche Prüfung hilft es, sich Artikel aus den Prüfungen vergangener Jahre herauszusuchen, gezielt zu üben, 20 Minuten am Stück zu sprechen und mögliche Fragen zu beantworten.

AdUnit urban-intext2

Die Prüfung und vor allem der mündliche Teil des Zertifikats sind sehr anspruchsvoll, jedoch ist es allemal eine Erfahrung wert daran teilzunehmen, selbst wenn man nicht bestanden haben sollte. Die Ergebnisse der im Februar stattgefundenen Prüfungen gibt es erst im Mai. Ich bin gespannt darauf, wie sie ausfallen. Elena Scheuren