Transatlantische Beziehungen II - BAnane-Mitarbeiterin Mia hat ihre Meinung zum neuen US-Präsidenten Joe Biden zusammengefasst Ein weltoffener und moderner Präsident

Lesedauer: 

Seit nun fast drei Wochen heißt der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika nicht mehr Donald Trump, sondern Joe Biden. Menschen auf der ganzen Welt haben diesen Wahlkampf und dessen Resultat gespannt verfolgt. Auch nach der Wahl konnte man durch die Handlungen von Donald Trump eindrucksvoll sehen, dass auch ein über 70-Jähriger noch schlecht verlieren kann.

AdUnit urban-intext1

Während seiner kurzen Amtszeit hat Joe Biden nicht nur die Dekoration im Weißen Haus geändert, sondern bereits an seinem ersten Arbeitstag 17 Beschlüsse unterschrieben, um zu retten, was noch zu retten ist. „Wir haben keine Zeit zu verlieren“, sagte Biden zu den Reportern und stoppt unter anderem den Bau der Mauer zur mexikanischen Grenze, trat dem Pariser Klimaabkommen wieder bei und macht die USA wieder zum Mitglied der Weltgesundheitsorganisation WHO. Damit war der Start in die Amtszeit des 78-Jährigen genauso stürmisch wie das Wetter bei seiner Amtseinführung. Bei Windböen über 45 Kilometern pro Stunde waren nur wenige so passend gekleidet wie US-Senator Bernie Sanders, der aufgrund seines ungewöhnlichen Outfits mit Handschuhen und Regenjacke zum Klickhit im Internet wurde.

Einmalige Entscheidungen in der US-Geschichte

Joe Biden, Präsident der USA, spricht vergangene Woche (4. Februar) im Außenministerium über Außenpolitik. © dpa

Neben den angesprochenen Beschlüssen sorgte Joe Biden auch mit seinen Personalentscheidungen für Aufsehen. Zum einen setzte er mit Lloyd Austin den ersten dunkelhäutigen Menschen als Verteidigungsminister an die Spitze des Pentagons. Des Weiteren nominierte er die Transgender-Frau Rachel Levine als künftige Gesundheitsministerin. Dies ist einmalig in der US-Geschichte.

Viele Beschlüsse, viele Änderungen. Nachdem Donald nicht nur sein Amt und sein Zuhause verloren hat, wurde ihm zuletzt auch noch sein Twitter-Account genommen und nun hat er auch noch einen Nachbarschaftsstreit am Hals. Geflüchtet in sein eigenes Golfresort in Mar-al-Lago in Florida, drohte Trump dort der Verlust seines neuen Zuhauses. Einige Nachbarn des ehemaligen Dauer-Twitter-Users wollen ihn nämlich einfach nicht in ihrer Nähe wohnen haben. Doch wenigstens dieses Blatt hat sich für den beleidigten Rentner wahrscheinlich zum Guten gewendet und er darf nun doch in seiner neuen Residenz bleiben.

Präsident kommt moderner und weltoffener daher

AdUnit urban-intext2

Insgesamt zeigt sich der neue Präsident bis jetzt sehr viel weltoffener, zukunftsorientierter und moderner. Er ist sehr vielversprechend gestartet – besonders der Beschluss, dem Pariser Klimaabkommen wieder beizutreten, finde ich sehr gut. Die USA sind für die Entwicklung zu einer klimafreundlicheren Welt unverzichtbar. Auch Bidens Entscheidung, Lloyd Austin und Rachel Levine für politische Posten einzusetzen, finde ich toll. Damit zeigt er sich sehr weltoffen und vorbildhaft und spricht sich deutlich gegen Benachteiligung von anderen Hautfarben oder sexuellen Orientierungen aus!

Wir alle können gespannt sein, wie die weitere Amtszeit Joe Bidens verlaufen wird – er hat viel Arbeit vor sich, um die USA wieder zu vereinen. Und wir werden auch von Donald Trump mit Sicherheit noch viel hören – nur nicht mehr über Twitter. Mia Eck