Corona und Kultur II - Die Band „Kauf’ Mich!“ hat die unfreiwillige Konzertpause genutzt, um neue Ideen umzusetzen

Ein rockiges Märchen mit Kinderliedern

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Die Coronakrise trifft besonders die Kulturbranche und deren Künstler hart. Seit über einem Jahr sind keine Konzerte oder Events mehr möglich.

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Das Proben und das Näherbringen des Musikspektakels an die Menschen gestaltet sich schwierig. Oftmals müssen Bands hierzu neue kreative Wege einschlagen. Diesen unbekannten Herausforderungen musste sich auch die Toten-Hosen-Tributeband „Kauf’ Mich!“, die von der Bergstraße stammt und seit 2012 die größten Hits der Düsseldorfer Musiker covert, stellen.

Keine gemeinsamen Proben

Seit der Pandemie haben die fünf Punkrocker keine Möglichkeit mehr, um zusammen zu proben.

Um das gemeinsame „Musikgefühl“ nicht zu verlieren, spielt jedes Bandmitglied die Songs am heimischen PC unter der Zuhilfenahme vieler Livemitschnitte von Auftritten der vergangenen Jahre durch. Ansonsten nutzt die Band die unfreiwillige „Konzertpause“, um neue Ideen umzusetzen. So wurden Live-Clubs aus der Region mit Spenden unterstützt, Livemitschnitte veröffentlicht und Kontakte zu Veranstaltern für die Saison 2021/2022 gepflegt. Außerdem haben sich die Musiker in Zeiten der Coronakrise ausreichend Zeit für neue kreative Projekte genommen.

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Das Projekt soll auf die Bühne

So nahm einer der beiden Gitarristen der Band „Kauf’ Mich!“, Sascha Maurer, zusammen mit der Frankfurter Band „Die Traktor“, dem Autor Eric Orthbandt und dem Sprecher Linus Koenig das zweite Album des Projekts „Arne und die Strümpfe“ auf.

Es entstand ein Märchen mit Kinderliedern in Rockversionen. Ziel von allen Beteiligten an diesem Projekt ist es, dieses wieder auf die Bühne zu bringen, nachdem das erste Album des Projekts „Arne und Strümpfe“ als Musical ein voller Erfolg gewesen sei. Anna-Lena Geiß

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