Abseits von Corona - Die Welt dreht sich weiter – was die Menschen sonst noch bewegt Blick über den Tellerrand

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Mit einer Pinzette lassen sich Zecken gut entfernen. Besser ist, sie von Haut und Kleidung zu sammeln, bevor sie sich festsaugen können. © dpa-tmn

Auch vergangene Woche stand die Welt nicht still, wieder einmal passierte viel jenseits der aktuellen Coronakrise. Hier einige Themen:

Achtung, Zecken

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Schon seit Jahren ist der Kreis Bergstraße ein Risikogebiet in Bezug auf Zecken. Doch dieses Jahr, so warnt das RKI, ist die Zeckengefahr noch höher als in anderen Jahren. Durch den milden Winter begann die Saison bereits im März, gleichzeitig schlüpften so viele Zecken wie seit vielen Jahren nicht mehr. Es wird empfohlen, Wiesen und Gestrüpp zu meiden. Sollte man sich dort aufgehalten haben, sollte man auf jeden Fall seine Kleidung und seinen Körper gründlich nach Zecken durchsuchen.

Attentäter gefasst

Vor zwei Wochen wurde ein Attentäter festgenommen, der Anschläge auf türkische Einrichtungen in Waldkraiburg verübt hatte. Inzwischen steht fest, dass der 25-Jährige, der selbst türkische Wurzeln hat, motiviert durch Hass auf türkische Mitbewohner gehandelt hat und nicht der islamistischen Szene zuzuordnen ist. Er gestand vergangene Woche, dass er weitere Anschläge geplant hatte, unter anderem wollte er Moscheen und das türkische Konsulat in München angreifen.

Nahostkonflikt ruht nicht

Der Nahostkonflikt schläft derzeit trotz Pandemie nicht. Nachdem die palästinensische Führung um Abbas Israel und den USA gedroht hatte, alle Verträge und auch die Sicherheitsabkommen zu kündigen, hat sie nun ihre Drohungen umgesetzt. Was dies nun genau bedeuten wird, ist noch nicht sicher. Fest stehen jedoch die Forderungen der Palästinenser, sie möchten einen eigenen Staat mit Ostjerusalem als Hauptstadt. Israel dagegen möchte, wenn überhaupt, nur den Vorort Abu Dis als Hauptstadt der Palästinenser anerkennen. Sophia Rhein