Katholische Kirche - Wolfgang Gaber als Mensch gewürdigt

Viele Spuren hinterlassen

Von 
zg
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Schwetzingen/Oftersheim. Selten löst der Tod eines Menschen so viele und so herzliche Reaktionen aus wie der des langjährigen Schwetzinger Stadtpfarrers Wolfgang Gaber, der mit 74 Jahren in seiner Oftersheimer Heimat verstorben ist.

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Sein Nachfolger, Pfarrer Uwe Lüttinger, sagt: „Mich hat seine Aufgeschlossenheit und seine Freude, Menschen zu begegnen und zu begleiten sehr berührt. Seine Liebe zu Gott und die Sorge um eine lebendige und frohe Kirche war ihm ein Herzensanliegen. Er war stets bereit, von der Hoffnung zu künden, die ihn erfüllte und hat eine tiefe und echt Glaubensfreude ausgestrahlt. Sein Netzwerk an Beziehungen zu Menschen aller Art ist staunenswert. Er hat hier in Schwetzingen viele Spuren hinterlassen bei der Kirchengestaltung, der Orgel, den Glocken – aber noch viel mehr in den Herzen der Menschen. In den Gesprächen in seinen letzten Tagen, in denen ich ihn ein wenig begleiten durfte und die Krankensalbung spendete, hat er immer wieder dankbar auf sein Leben zurückgeschaut und zu mir gesagt, dass er seine Entscheidung, Priester zu werden, nicht bereut hat.“

Immer die Ökumene gepflegt

Für die evangelische Kirchengemeinde erinnern Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Fackel-Kretz-Keller und Pfarrer Steffen Groß „mit Wehmut an einen authentischen, leidenschaftlichen Kurpfälzer. Wir sind sehr traurig. Aber wir vertrauen darauf, dass seine Geschichte mit Gott noch nicht zu Ende ist.“

Am kommenden Sonntag wird in allen Gottesdiensten der Katholiken seiner gedacht. Die evangelische Gemeinde werde ebenfalls im Gottesdienst um 10 Uhr in der Stadtkirche eine Kerze als Zeichen der gemeinsamen Hoffnung entzünden. zg

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