AdUnit Billboard
G7 - Führende Industriestaaten wollen gegen Einschränkungen vorgehen

Kampf um Pressefreiheit

Von 
dpa
Lesedauer: 
Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien (Grüne), bei einem Treffen der Medienminister der G7-Staaten in Bonn. © Henning Kaiser/dpa

Bonn. Die G7-Staaten wollen gemeinsam mehr Anstrengungen für den Erhalt der Presse- und Meinungsfreiheit und gegen Desinformation unternehmen. Medienminister der westlichen Industrienationen verabschiedeten am Sonntag bei einem Treffen in Bonn ein entsprechendes Communiqué. Dazu zähle perspektivisch ein gemeinsamer Weg, wie man mit Falschinformationen wirksam umgeht. Auch wolle man gegen staatlich betriebene Zensur und Einschränkungen von freier Presse vorgehen. Marktregeln mit Blick auf große, dominante Plattformen sollen ebenso gemeinsam erörtert werden.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Zu den G7 gehören neben den USA und Deutschland auch Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada. Das Treffen der G7-Medienminister fand rund eine Woche vor dem großen G7-Gipfel im bayerischen Elmau statt. Es ist nach eigenen Angaben das erste Mal gewesen, dass Medienpolitik als selbstständiges Themenfeld bei einem solchen Treffen behandelt wurde. Der kanadische G7-Vertreter Pablo Rodriguez verwies auf die Gefahr von Hass im Internet. „Online-Hass ist echter Hass“, sagte er. Die deutsche Medienstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) sagte, das Communiqué sei auch ein Signal für die Verteidigung der freien Medienordnung. dpa

Mehr zum Thema

Journalismus

G7-Staaten wollen stärker zu Pressefreiheit kooperieren

Veröffentlicht
Von
dpa
Mehr erfahren

Autor

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1