Neue Bahntrasse - Online-Sitzung des Beteiligungsforums

Der ICE-Projektbeirat soll im Juni starten

Von 
red
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Bergstraße. Welche Züge sollen zukünftig auf der geplanten Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim verkehren – und wie laufen die anstehenden Untersuchungen zum Schallschutz ab? Das waren die Themen der 13. Sitzung des Beteiligungsforums, das jetzt online stattfand. Die Sitzung diente der Vorbereitung der Arbeit in den regionalen Projektbeiräten, die im Juni ihre Arbeit aufnehmen werden.

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Die Bahn stellte die zukünftige Verteilung des Schienenverkehrs zwischen der Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim und den bestehenden Strecken vor. Dazu erläuterte sie die vorgesehene Verkehrslenkung mit den geltenden Zugzahlprognosen für das Jahr 2030: Demnach werden insgesamt 130 Güterzüge in der Nacht von den Bestandsstrecken auf die Neubaustrecke verlagert. Die Lenkung der Güterzüge auf die Neubaustrecke erfolgt im nördlichen Abschnitt in Zeppelinheim und im südlichen Bereich in Mannheim-Waldhof. Aus Westen kommende Züge werden über die Weiterstädter Kurve auf die Neubaustrecke geleitet.

Durch die Verkehrslenkung sinkt die Zahl des nächtlichen Güterverkehrs auf der Riedbahn und der Main-Neckar-Bahn südlich von Darmstadt im Vergleich zu heute. Im Abschnitt zwischen Groß-Gerau und Weiterstadt kommt es durch die Verkehrslenkung zu einem deutlichen Anstieg der Güterzugzahlen in der Nacht. Am Tag wird die Neubaustrecke für den Personenfernverkehr genutzt. Das ermöglicht mehr und schnellere Verbindungen im überregionalen Schienenverkehr. Auf der Riedbahn schafft dies zusätzliche Kapazitäten für den Regionalverkehr.

Zudem erklärte die Bahn auf der Sitzung, den gesetzlich vorgegebenen Schallschutz für die von der Verkehrslenkung betroffenen Streckenabschnitte zu ermitteln und die Region bei der Erarbeitung übergesetzlicher Forderungen fachlich zu beraten. red

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