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Pandemie

Corona-Fälle an vielen Bergsträßer Schulen

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dpa/seg/bhr
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Berlin/Wiesbaden/Bergstraße. Die Corona-Zahlen im Kreis Bergstraße bleiben hoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist allerdings nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag von 111,4 auf 101,1 gefallen.

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Das Landratsamt meldete für gestern 45 Neu-Infektionen. Die Betroffenen kommen aus Viernheim (7 Fälle), Heppenheim und Lampertheim (je 6), Bensheim und Fürth (je 4), Lorsch und Grasellenbach (je 3), Abtsteinach, Biblis, Bürstadt und Mörlenbach (je 2) sowie aus Lindenfels, Birkenau, Rimbach und Wald-Michelbach (je 1).

Die Mikroskop-Aufnahme einer Zelle (rot), die mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2, gelb) infiziert ist. © dpa

Ein Kindergarten in Bürstadt ist neu betroffen. Zudem gibt es neue Fälle an vielen Schulen: in Bensheim an der Geschwister-Scholl-Schule, der Heinrich-Metzendorf-Schule, der Kirchbergschule und der Karl-Kübel-Schule, in Heppenheim am Starkenburg-Gymnasium, in Lorsch an der Werner-von-Siemens-Schule sowie an Schulen in Bürstadt, Viernheim, Fürth, Groß-Rohrheim, Lampertheim und Wald-Michelbach.

Zu beklagen sind zudem nach Mitteilung der Kreisverwaltung zwei weitere Todesfälle in Rimbach im Zusammenhang mit der Pandemie. Dabei handelt sich um eine 88-jährige und eine 93-jährige Person.

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Laut Deutscher Interdisziplinärer Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin sind im Kreis von 42 verfügbaren Intensivbetten in den Kliniken 35 Betten belegt – davon zwei mit an Covid-19 infizierten Patienten, von denen ein Patient eine intensivmedizinische Behandlung benötigt.

1382 weitere Infektionen wurden nach Zahlen des RKI gestern in Hessen registriert. Die Gesamtzahl der Fälle stieg damit auf 318 036. Die Inzidenz im Bundesland lag bei 110,5. Insgesamt 7652 Todesfälle in Hessen werden mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind vier mehr als am Vortag.

Strenge Regeln für Ungeimpfte

Baden-Württemberg macht unterdessen Ernst mit den bundesweit härtesten Einschränkungen für ungeimpfte Erwachsene im Fall einer Überlastung der Kliniken mit Covid-19-Patienten. Werden die neuen Grenzwerte überschritten, soll im Südwesten die harte 2 G-Regel gelten, sagte Uwe Lahl, Amtschef im Sozialministerium am Donnerstag. Dann hätten Ungeimpfte keinen Zutritt mehr zu Restaurants, Kultur- und Sportveranstaltungen und müssten ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Die FDP-Fraktion kritisierte, die Pläne glichen „mittelalterlichen Daumenschrauben“, um die Menschen zum Impfen zu bringen.

Bisher gilt in Baden-Württemberg noch die 3 G-Regel, wonach Getestete den Geimpften und Genesenen gleichgestellt sind. Die neue Corona-Verordnung soll an diesem Montag – zu Schulbeginn in Baden-Württemberg – in Kraft treten. Experten im Landesgesundheitsamt rechnen damit, dass die unteren Grenzwerte womöglich schon in der kommenden Woche überschritten werden.

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Pläne auch in Hessen

Die erste Warnstufe soll laut Lahl gelten, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Symptomen in eine Klinik gebracht worden sind. Dann sollen Ungeimpfte nur noch mit einem PCR-Test Zugang zu bestimmten öffentlichen Bereichen haben.

Auch Hessen will ein solches Optionsmodell einführen. dpa/seg/bhr

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