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Pandemie

69 neue Corona-Fälle im Kreis Bergstraße

Von 
red/lhe
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Symbolbild © dpa

Wiesbaden/Bergstraße. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle im Kreis Bergstraße bleibt auf hohem Niveau: Nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts vom Mittwoch ist sie von 110,7 auf 111,4 gestiegen. Das Landratsamt des Kreises Bergstraße meldete für gestern 69 Neu-Infektionen. Die Betroffenen kämen aus Lampertheim, Viernheim (je 12 Fälle), Heppenheim, (10), Bensheim, Bürstadt, Lorsch, Mörlenbach (je 4), Lautertal, Absteinach, Biblis, Fürth (je 3), Zwingenberg, Wald-Michelbach (je 2) sowie Einhausen, Groß-Rohrheim und Rimbach (je 1).

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Je ein Kindergarten in Bensheim, Heppenheim und Lampertheim sei von mindestens einem neuen Fall betroffen, heißt es von der Kreisverwaltung weiter. Hinzu komme die Eugen-Bachmann-Schule in Wald-Michelbach. Zudem gebe es neue Fälle in je einer Gemeinschaftsunterkunft in Bensheim, Bürstadt und Wald-Michelbach. Weitere Einrichtungen befanden sich demnach gestern Abend noch in der Ermittlung.

Hessenweit 1464 Neu-Infektionen

Laut Deutscher Interdisziplinärer Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin sind im Kreis von 41 verfügbaren Intensivbetten in den Kliniken 31 Betten belegt – davon drei mit an Covid-19 infizierten Patienten, von denen ein Patient eine intensivmedizinische Behandlung benötigt.

Die Kreisverwaltung gab die Zahl der Patienten mit Corona-Infektionen in Bergsträßer Krankenhäusern mit 19 an. Am Vortag waren es noch 16.

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1464 weitere Infektionen sind nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts gestern in Hessen registriert worden. Die Gesamtzahl der Fälle stieg damit auf 316 654. Die Inzidenz im Bundesland lag bei 113,6. Insgesamt 7648 Todesfälle in Hessen werden mit dem Erreger in Verbindung gebracht.

Angespannte Lage in Darmstadt

In Darmstadt befindet man sich, wie das Klinikum mitteilt, bei der Behandlung von Covid-19-Patienten sowohl auf den Normal- als auch auf den Intensivstationen bereits am Limit – unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch weiterhin Notfälle wie Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten sowie Unfall-Schwerverletzte zu betreuen sind.

„Bei den Neuinfizierten, die jetzt in die Krankenhäuser kommen, handelt es sich zu fast 100 Prozent um Nicht-Geimpfte, wie das Klinikum dargelegt hat“, erklärte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die Beschäftigten auf den Stationen arbeiten längst wieder an der Belastungsgrenze und darüber hinaus.“

Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum acht, im Elisabethenstift vier und im Alice-Hospital zwei sowie in den Kinderkliniken vier Patienten mit Covid-19. Damit sind die Krankenhäuser des Versorgungsgebiets, zu dem Darmstadt zählt, ausgelastet. Zunehmend finden Verlegungen zu Kliniken in anderen Gebieten statt. red/lhe

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