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Wein-Startup auf Wachstumskurs

Weingut Amthor: Pfiffige Ideen bei Vermarktung und Vertrieb

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Mit dem Lastenfahrrad können Barbara und Patrick Amthor kleinere Mengen Wein komplett emissionsfrei ausliefern. © Neu

Mit knapp drei Hektar Rebfläche hat sich das Weingut Amthor in den vergangenen zwei Jahren quantitativ verdreifacht. Zwar sind noch nicht alle Stöcke im Ertrag, doch ein Wachstumskurs ist nicht zu verleugnen. Aber auch die Qualität hat Barbara Amthor weiterhin fest im Blick. Seit 2018 bereichert die Geisenheim-Absolventin das Anbaugebiet mit einem breit gefächerten Sortenspiegel aus Heppenheimer und Bensheimer Lagen.

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Die erste Kollektion mit Riesling und Rotem Riesling, Weißburgunder und Chardonnay, Spätburgunder und Cabernet Sauvignon hatte binnen kurzer Zeit für Aufmerksamkeit gesorgt. Für die Bergsträßer Weinkönigin der Jahre 2010/2011 war diese „One-Woman-Show“ die Konsequenz ihrer Leidenschaft für Wein. Die Produktion umfasst gut 6000 Liter pro Jahr. Mit Trend nach oben.

In ihrer Heimatstadt, und dort im Weingut der Stadt Bensheim, hatte sie nach dem Abitur ein Praktikum absolviert. Danach begann sie ein Weinbau- und Oenologie-Studium an der Fachhochschule Geisenheim. Dabei hat die junge Winzerin während eines Aufenthalts in Südtirol die Rebsorte Goldmuskateller kennen und schätzen gelernt, den sie auch heute im Sortiment hat. Auch als Sekt. Neu ist der „1a“, der in diesem Jahr als Riesling auf die Flasche kommt. Barbara Amthor will den Wein als wechselnde Sorten-Spätlese präsentieren. Immer aber als besonderer Tropfen, der ihr im jeweiligen Jahrgang besonders gut gefällt. Auch der gelungene Crémant Gabriele – bei seiner Premiere ein Roter Riesling – soll demnächst als klassischer Riesling perlen. Der Schaumwein ist nach ihrer Mutter benannt.

Der trockene „Nullachtsechzehn“ aus Spätburgunder und Cabernet Sauvignon signalisiert alles andere als Beliebigkeit. Ebenso wie der gelungene Chardonnay und die Burgundersorten, die allesamt mit einer guten Säure-Süße-Balance punkten sollen.

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Riesling-Schorle „Schmatzer“

Dass sie auch in puncto Vertrieb und Vermarktung pfiffig nach vorn geht, beweist Barbara Amthor mit ihrem Automat, in dem neben gekühlten Weinen auch Gläser, Bratwurst und andere lebenswichtige Zutaten auf Kunden warten. Die überdachte Versorgungsstation steht direkt am Anwesen des Weinguts an der Bürgermeister-Kunz-Straße und war nicht nur während der Lockdown-Zeiten eine gefragte Anlaufstelle.

Apropos: Mit der Riesling-Schorle „Schmatzer“ geht Küssen durch die Flasche ebenso sicher wie aromatisch. Mit weniger als acht Volumenprozent eine leichte Bergsträßer Erfrischung auch für unterwegs. Seit kurzem gehört übrigens auch ein Lastenfahrrad zum Inventar des Betriebs. Kleinere Mengen Wein werden seither komplett emissionsfrei und klimafreundlich ausgeliefert.

Mit der Lese rechnet Barbara Amthor in diesem Jahr erst im Oktober. Zumal der Betrieb vor allem spät reifende Sorten im Portfolio hat. Dann soll auch die komplett neue Homepage an den Start gehen. Inklusive Webshop und dem aktuellen Sortiment des Heppenheimer Wein-Startups. tr

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