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Großprojekt für 2022

Weinbau Koob: Familienbetrieb plant Neubau der Straußwirtschaft

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tr
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Der Familienbetrieb Weinbau Koob in Heppenheim hat sich prächtig entwickelt. Unser Bild zeigt (v.li.) Hannah, Christina, Tobias und Marie Lulay sowie Franz und Maria Koob. © Zelinger

Mehr Reben, mehr Wein und ein neues Großprojekt für das kommende Jahr: Es läuft richtig gut für Christina und Tobias Lulay. Mit 4,5 Hektar bewirtschafteter Fläche in Heppenheimer Lagen hat sich der kleine Betrieb deutlich ausgedehnt. Regionalität, Authentizität und Selbstvermarktung lautet der Dreiklang im Familienunternehmen, das sich 2014 einen Traum erfüllt hat: eine eigene Straußwirtschaft mit eigenem Weinbau.

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Die ehemalige Gebietsweinkönigin der Hessischen Bergstraße (2006/07), damals noch Christina Koob, hat 2015 ihren ersten Jahrgang präsentiert. Ein hoffnungsvoller Newcomer, der sich schnell einen Namen gemacht hat. Mit einer neuen Marke hat die Winzerin Akzente im Anbaugebiet gesetzt. Doch den Weg zum Wein hatte die Heppenheimerin früh eingeschlagen: Nach der Ausbildung folgten der staatlich geprüfte Techniker für Weinbau und Kellerwirtschaft sowie ein Meisterbrief im Weinbau an der Bayrischen Landesanstalt in Veitshöchheim. Christina Lulay war eine der besten ihres Jahrgangs.

Rebfläche ausgebaut

Danach erfolgte die Weichenstellung: vom Bullenmastbetrieb der Eltern hatte sich die junge Generation verabschiedet. Der Kurs ging konsequent Richtung Zukunft. Seither spielen die Reben die Hauptrolle. Nach dem Umbau der Kelter- und Produktionshalle wurde die Rebfläche behutsam ausgebaut. Neben dem an der Bergstraße klassischen Riesling umfasst das Sortiment Grau- und Weißburgunder sowie Gewürztraminer und Spätburgunder. Aus der Sorte wird auch ein Rosé gekeltert. Dazu gesellen sich zwei Sekte – ein Riesling und ein Pinot – sowie Roter Riesling und (neu) eine restsüße Ruländer Spätlese.

Der Hof ist Familiensache. Auch die Senioren Maria und Franz Koob packen weiterhin mit an. Wichtige Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen. Nach den Töchtern Hannah und Marie, sechs und drei Jahre alt, ist sogar ein Traubensaft aus eigenem Lesegut benannt. Die gesellige Straußwirtschaft war von Anfang an Teil des Konzepts. Vom Hof mit der alten Scheuer hat man einen wunderschönen Blick auf die Heppenheimer Weinberge. Und seit vergangenem Frühjahr hat sich auch gezeigt, dass viel Platz an der frischen Luft durchaus ein gefragter Luxus ist. Die Gästezahlen waren durchweg erfreulich. Und der goldene Herbst lässt bereits grüßen: vom 18. September bis 17. Oktober ist die Straußwirtschaft immer samstags und sonntags geöffnet.

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Vormerken sollte man sich das kommende Jahr. Dann soll der Neubau der Straußwirtschaft in Angriff genommen werden. Christina Lulay spricht von „unserem Großprojekt “. Schöne Perspektiven für den Heppenheimer Familienbetrieb und seine stetig wachsende Fangemeinde. tr

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