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Gesellige Momente rund um den Brunnen

Der Gastronom: Matthias Herrmann organisiert die Weinmeile auf dem Marktplatz

Von 
Thomas Tritsch
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In Bensheim hat alles angefangen. Vor über 40 Jahren. Mit dem Bergsträßer Winzerfest ist die Gastrogruppe Herrmann lange verbunden. Fast immer ging es dabei um die Wurst. Diesmal geht es auch um ein Stückchen Kontinuität in wackligen Zeiten.

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Im vergangenen Jahr hatte der Caterer mit seinem Pop-Up-Weingarten und einem kontaktlosen Bestell- und Bezahlsystem für eine dauerhafte und sichere Belebung vor der Stadtkirche von Sankt Georg am Bensheimer Marktplatz gesorgt. Für die „Winzerwoche“ hat der Lampertheimer Gastronom Matthias Herrmann das bestehende Konzept räumlich ausgedehnt und im Detail erweitert.

Der Weingarten auf dem Marktplatz wird für die Bensheimer Winzerwoche 2021 bis über den Sankt-Georg-Brunnen hinaus bis zur Hauptstraße ausgebaut. Rund 500 Gäste sollen hier Platz finden und den Bergsträßer Wein genießen können. © Neu

In Kooperation mit dem Verkehrsverein Bensheim wurde ein Häppchen Winzerfest-Flair im neuen Format entwickelt. Kein klassisches Winzerdorf, aber eine nette Alternative für gesellige Momente im Zeichen des Bergsträßer Weins.

Eine Art Winzerfest kompakt

Zwischen Hauptstraße und Kirche finden bis zu 500 Gäste Platz. „Wir werden sicherlich etwas darunter bleiben, um über Reserven zu verfügen“, so der Geschäftsführer des Familienbetriebs mit Sitz in Lampertheim, der in Bensheim seit Jahrzehnten zu den festen kulinarischen Playern gehört. Auch beim Weihnachtsmarkt oder beim Auerbacher Bachgassenfest war der Unternehmer mit Imbissbuden und Food-Trucks regelmäßig mit von der Partie.

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Jetzt geht Herrmann in die Fläche. Auf dem Marktplatz werden 2er-, 4er-, 6er- und 8er-Tische platziert. Bergsträßer Weine fließen direkt aus dem Marktbrunnen. Die Deko ist ans Original angelehnt. Eine Art Winzerfest kompakt.

Trotz Zugeständnissen an die Pandemie wollte man keine nüchterne Notlösung aus dem Hut zaubern, sondern eine ansprechende Variante im kleineren Maßstab, die sich nach dem virtuellen Fest im vergangenen Jahr wieder im Freien abspielen sollte. Mit allem, was zu einer Corona-kompatiblen Festivität dazugehört.

Sein bewährtes digitales Procedere wird Herrmann beibehalten. Im Eingangsbereich werden die vorab gebuchten Tickets und die entsprechenden Nachweise kontrolliert: rein darf nur, wer geimpft, genesen oder aktuell getestet ist. Über die Luca- oder die Corona-Warn-App kann man sich registrieren. Tische müssen im Voraus reserviert werden.

Entweder online über die Homepage www.winzerwoche.de oder vor Ort bei der Tourist- Information. Der Service reicht bis zum Platz. Herrmann wird täglich zwischen zehn und 15 Kollegen im Einsatz haben.

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Täglich finden Weinproben statt

Für jede Tischreservierung wird eine Gebühr in Höhe von drei Euro pro Person erhoben. Dadurch will man verhindern, dass gebuchte Tische leer bleiben und so freie Kapazitäten verloren gehen. Außerdem fließt ein Teil dieses Zuschlags an den Verkehrsverein, der damit sein kalkuliertes Defizit mildern kann. Mit Standgebühren und Pachteinahmen ist es auch in diesem Jahr Essig.

Für den Wein ist gesorgt. Die Betriebe, die sonst im Winzerdorf vertreten sind, werden mit ihren Tropfen dabei sein, verspricht Herrmann. Zusätzlich finden täglich Gebietsweinproben statt, bei denen zwei bis drei Winzer jeweils zwei Weine vorstellen werden. Matthias Herrmann ist zuversichtlich: „Wir werden trotz allem eine tolle Atmosphäre schaffen.“ Thomas Tritsch

Freier Autor

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