Auszeichnung - Ehrung für Roman „Die Unschärfe der Welt“ Buchpreis für Iris Wolff

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epd
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Halle. Die Autorin Iris Wolff bekommt für ihren Roman „Die Unschärfe der Welt“ den mit 5000 Euro dotierten Evangelischen Buchpreis 2021. Das Buch erzähle vom Leben eines Pfarrers und seiner Familie während der kommunistischen Diktatur in Rumänien, teilte die Jury mit. Und es erzähle von der Liebe: „Wie sie entsteht und wächst, wie sie verlorengeht, wie sie sich in der Routine einrichtet, wie sie verraten wird und wie sie auch eine Trennung überdauert.“

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„Mit nüchternem Blick und großer Zartheit lässt Iris Wolff uns an den Menschen und ihren Entdeckungen der Liebe teilhaben“, hieß es. Wolff sei ein Buch gelungen, das einen sehr realistischen Blick auf das Leben werfe. „Und das zugleich eine große Liebeserklärung an das Leben ist. Es macht Freude es zu lesen und stimmt hoffnungsfroh.“

Verleihung am 19. Mai

Wolff wurde 1977 im siebenbürgischen Hermannstadt geboren und wuchs im Banat und in Siebenbürgen auf. 1985 emigrierte die Familie nach Deutschland. Wolff studierte Germanistik, Religionswissenschaften und Grafik und Malerei in Marburg. Ihre Romane wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Thaddäus-Troll-Preis. Für ihr Gesamtwerk erhielt sie 2019 den Marie-Luise Fleißer-Preis.

Der Evangelische Buchpreis wird seit 1979 vom Dachverband evangelischer öffentlicher Büchereien, dem Evangelischen Literaturportal, verliehen. Der Jury gehören Mitarbeitende evangelischer Bibliotheken, Bibliothekare, Theologen und die Geschäftsführung des Evangelischen Literaturportals an. Iris Wolff soll den Buchpreis am 19. Mai 2021 in Halle in Empfang nehmen.