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Aromatisch, elegant und rund

Weingut Freiberger: Goldmuskateller bereichert Portfolio ab 2023

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Charlotte Freiberger-Rabold vor einem der großen Holzfässer. © Neu

Im digitalen Bergsträßer Weinfrühling hat sie souverän zwei Online-Weinproben moderiert. Doch eigentlich bewegt sich Charlotte Freiberger-Rabold lieber in der klassisch analogen Weinwelt. In Wingert und Keller fühlt sich die Deutsche Weinprinzessin 2017/18 am wohlsten. Am besten bei einem Glas Sauvignon Blanc. Eine ihrer bevorzugten Rebsorten. Anspruchsvoll in Anbau und Ausbau, aber vielseitig, aromatisch und elegant auch aus Heppenheimer Lagen.

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Die Winzertochter hat die Sorte vor allem während eines Aufenthalts in Neuseeland zum Abschluss ihres Studiums kennen und schätzen gelernt. Die Region Marlborough ist weltberühmt für Sauvignon Blanc. Dass auch die Freiberger-Variante überaus gelungen ist, zeigt ein Blick auf die Preisliste: Der Wein ist momentan ausverkauft. Doch der nächste Jahrgang ist fast ausgereift.

„Ein verrücktes Jahr“, kommentiert die Winzerin mit einem Master in Weinbau und Önologie. Der viele Regen und kalte Temperaturen auch im Hochsommer dürften die Lese insgesamt etwas verzögern und die Winzer vor einige Herausforderungen stellen. Doch Charlotte Freiberger-Rabold ist zuversichtlich, dass auch 2021 viele individuelle und hochklassige Weine hervorbringen wird. Nicht nur Sauvignon Blanc.

Der Heppenheimer Familienbetrieb bewirtschaftet rund 16 Hektar Rebland in den Lagen Steinkopf, Stemmler, Maiberg und Eckweg. Neben dem Riesling spielen die Burgunder (Weiß-, Grau- und Spät-) sowie sogenannte Bukettsorten wie Gewürztraminer und – voraussichtlich ab 2023/24 – auch ein Goldmuskateller eine standfeste Rolle im Portfolio des Weinguts, das 1926 von Heinrich und Elisabeth Freiberger gegründet wurde.

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In vierter Generation

Ausgangspunkt war ein kleiner steiler Weinberg im Maiberg, der nach wie vor in Handarbeit gepflegt wird. Neben Heinz und Elisabeth sowie Rolf Freiberger ist mit Charlotte bereits die vierte Generation am Ruder. Das Weingut hat alle Fäden in der Hand, man achtet auf vollreife, kerngesunde Trauben und eine Kellertechnik, die Tradition mit Moderne in Einklang bringt. Die Weißweine werden ausschließlich im Edelstahl ausgebaut, um den Sortencharakter zu betonen. Bei den Roten kombiniert der Betrieb je nach Wein und Stilistik Barriques, Edelstahl und große Holzfässer von rund 2000 Litern Fassungsvermögen, deren Bestand gerade ausgebaut wird.

Durch den Lufteintrag im Holzfass, einer Mikrooxidation, erhalten die Weine mehr Tiefe und Struktur sowie – im Barrique – zarte Röstaromen und Vanillenoten. „Die Weine werden weicher und runder“, so Freiberger-Rabold, die mit ihrem Mann Christoph Rabold das Jungwinzerprojekt Grenzenlos initiiert hat. Ein Wein, der nicht nur Trauben aus der Pfalz und der Hessischen Bergstraße vereint, sondern auch die Leidenschaft und Philosophie ihrer Erzeuger auf den Punkt bringt. tr

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