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Fieber, Husten, Geschmacksverlust

Grippe, Erkältung oder Covid-19? Wie sich die Symptome unterscheiden

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Halsschmerzen, Fieber oder Husten - welche Krankheitssymptome zur Grippe gehören, und welche auf eine Covid-19-Erkankung hinweißen. Die unterschiedlichen Symptome im Vergleich unserer interaktiven Grafik: Mit einem Klick lassen sich die Symptome jeder Krankheit aufrufen.

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Thema : Coronavirus

  • Heppenheim Heppenheimer Schulen schlagen Alarm

    Myriam Brück, Leiterin der Heppenheimer Schlossschule, kommt am Montagvormittag zu nichts. Corona bestimmt seit 7 Uhr morgens ihren Tag. Dies gilt derzeit zwar für fast alle Tage und nahezu alle Schulen in Stadt und Kreis, doch der Montag stellte zumindest an der Schlossschule eine Besonderheit dar. Drastischer Anstieg an Fällen „Heute haben wir einen drastischen Anstieg an positiven Fällen zu verzeichnen“, erklärt die Schulleiterin. 200 Schüler hat die Grundschule in der Altstadt. 21 Kinder wurden am Wochenende oder am Montagfrüh mit Schnelltests positiv getestet – das entspricht einer Quote von über zehn Prozent. Eine ganze Klasse musste aus diesem Grund in den Distanzunterricht geschickt werden. Sieben der zehn Klassen müssen sich derzeit täglich testen, weil es zu viele positive Fälle gab. Gleichwohl sagt Brück: Seit dem Ende der Weihnachtsferien vor zwei Wochen seien nur die Tests von sechs Kindern positiv gewesen. Noch liegen von diesen nicht alle PCR-Ergebnisse vor. Am Montag herrscht nun jedoch Alarmstufe rot. 21 positive Schnelltests – das zieht einen Rattenschwanz an Aufgaben für die Schulleiterin nach sich: „Es ist alles sehr zeitintensiv“, räumt sie ein. Eltern müssten informiert werden, das Gesundheitsamt natürlich auch. „Die eigentliche Arbeit bleibt da liegen, muss aber auch irgendwann erledigt werden. Vieles geht auf das private Zeitkonto“, so Brück. „Viel mehr machen kann man nicht“ Ergreift die Schulleiterin nun weitere Maßnahmen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern? „Viel mehr machen kann man irgendwann nicht mehr“, sagt Brück. Es wird wie vorgeschrieben getestet. Die Kinder tragen Maske, es wird regelmäßig und viel gelüftet. „Der Religionsunterricht findet wieder im Klassenverband statt, damit sich die Klassen nicht mischen. Auch beim Mittagessen sitzen die Kinder mit ihren Klassenkameraden zusammen,“ erklärt sie. Den Eltern habe sie nahegelegt, dass sie ihre Kinder vorsichtshalber schon zu Hause testen, sollten sie sich nicht so fit fühlen. Am Starkenburg-Gymnasium sei dies bereits die gängige Praxis, betonen Schulleiterin Katja Eicke und der Pandemiebeauftragte der Schule, Marc Federmeyer, im Gespräch mit der Redaktion. Aktuell seien zwar 45 bis 50 und somit knapp fünf Prozent der insgesamt über 900 Schüler in Quarantäne; doch nur die wenigsten seien in der Schule positiv getestet worden. „Viele Eltern pflegen hier einen sehr verantwortungsbewussten Umgang, lassen Kinder mit Symptomen gar nicht erst in die Schule. Dafür wollen wir uns ausdrücklich bedanken“, sagt Eicke. Nahezu identische Worte findet Silke Jendrzejewski, Leiterin der Kirschhäuser Eichendorffschule. Vereinzelt gebe es zwar auch im größten Stadtteil Corona-Fälle, doch noch habe sie keine Klasse in den Distanzunterricht schicken müssen, so Jendrzejewski. Auch die Hambacher Christophorusschule ist laut Schulleiterin Silke Massoth „bisher von einer Flutwelle verschont“ geblieben. Die Stadtteilschule sei nach den Ferien gut in den Regelbetrieb gestartet, so Massoth. „Immenser Mehraufwand“ Am Starkenburg-Gymnasium gibt es am Montag derweil nur einen positiven Schnelltest. Durchschnittlich verbuche die Schule zwischen null und drei positive Tests pro Tag, so Marc Federmeyer. Es scheint also, als komme die größte Heppenheimer Schule vergleichsweise gut durch die Omikron-Welle, doch auch Eicke und Federmeyer berichten von einem „immensen Mehraufwand“, den sie, aber auch das gesamte Kollegium zu stemmen hätten. „Für uns ist die Betreuung der positiv getesteten Schüler und deren Eltern eine pädagogische Aufgabe. Unser Ziel ist eine bestmögliche individuelle Betreuung“, sagt Eicke. Dazu gehört unter anderem die umgehende Zuschaltung der Quarantäne-Schüler auf den Distanz-Unterricht. Technisch sei die Schule hierzu zwar „sehr zügig“ in der Lage, für den jeweiligen Lehrer bedeute dies aber eine erhebliche Umstellung. Und auf Dauer sei dies kaum zu bewerkstelligen, merkt die Schulleiterin an. „Irgendwann stößt auch das beste System an seine Grenzen.“ Wann kommt Homeschooling? Gleichwohl gelte es, den Präsenzunterricht so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, sind sich Federmeyer und Eicke einig. „Im Homeschooling geht einfach viel zu viel verloren“, sagt der Pandemiebeauftragte, zugleich Studienleiter und Fachlehrer für Deutsch und Englisch. Myriam Brück sieht das ähnlich. „Wir wissen, dass den Kindern der Präsenzunterricht guttut, um es nicht zu sozial-emotionalen Defiziten kommen zu lassen. Aber ich möchte in der aktuellen Situation nicht beurteilen, was der richtige Schritt wäre. Ich weiß nicht, ab wann der Punkt gekommen ist, an dem es zu viele Infektionen gibt.“ rid/fran/ü

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