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Klassenfahrt - In der deutschen Hauptstadt haben Schülerinnen von der Liebfrauenschule Bensheim einiges erlebt

Olaf Scholz, Ursula von der Leyen und Emmanuel Macron in Berlin getroffen

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Wer einmal in Berlin ist, der sollte dem Brandenburger Tor und der East Side Gallery einen Besuch abstatten. © Ehnes

Während der Woche vom 9. bis zum 13. Mai hatten die zehnten Klassen der Liebfrauen Schule Bensheim das Glück, nach mehreren Verschiebungen der Klassenfahrt endlich nach Berlin zu fahren. Die Klasse 10a war in einem Hotel in Berlin-Wedding untergebracht und bei den Schülerinnen kam die Reise sehr gut an.

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Im Verlauf der Woche lief zwischen den einzelnen Zimmern ein kleiner Fotorallye-Wettbewerb ab. So sollten die Schülerinnen etwa ein Bild mit Bundeskanzler Olaf Scholz machen, dies ist aber keiner Gruppe real gelungen. Zu gewinnen gab es einen Eisgutschein.

Auch Till Mansmann kam vorbei

Nach der Ankunft haben wir uns auf den Weg zum Brandenburger Tor gemacht. Total beeindruckt von der Größe und auch der Schönheit Berlins machten wir Bilder, unterhielten uns mit Berlinern oder mit anderen Touristen. Des Weiteren hatten wir großes Glück, an diesem Abend das Brandenburger Tor zu besuchen, denn kurz vor Einbruch der Dunkelheit würden wir von der Polizei gebeten, hinter die Absperrung zu gehen, erst später stellte sich heraus, wieso sie das verlangten. Denn so gegen 21 bis 22 Uhr trafen Olaf Scholz, Ursula von der Leyen und Emmanuel Macron ein und standen plötzlich keine 50 Meter weg von uns. Nach all der Aufregung machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel und ließen den Abend langsam ausklingen.

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Am nächsten Morgen war ein schöner Spaziergang an der East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain geplant und wir entspannten am Wasser. Anschließend fuhren wir in das Regierungsviertel.

Hier hatten wir eine Führung durch den Bundestag mit einer Kuppelbesichtigung und danach fand ein Planspiel statt. In dem Planspiel waren wir die Abgeordneten einer fiktiven Partei und mussten ein Gesetzbeschluss zum Thema Tierschutz in der Landwirtschaft verfassen.

Die Reaktionen nach dem Planspiel waren sehr unterschiedlich, die einen hatten genug vom Thema Politik und die anderen waren total beeindruckt. Einig waren wir uns, dass es sehr anstrengend gewesen ist und wir nun jedoch den Ablauf einer Gesetzgebung besser verstehen. Am Abend kam der Bergsträßer FDP-Abgeordnete Till Mansmann zu Besuch und wir durften ihn einer kleinen Befragung unterziehen.

Sobald wir am nächsten Morgen wach waren, machten wir uns auf den Weg in das Jüdische Museum und hatten anschließend Freizeit. Aus der Freizeit haben wir gelernt, dass man in Berlin nicht schnell von der einen Stadthälfte in die nächste kommt, denn ein Teil meiner Klasse fuhr zwei Stunden mit der U-Bahn, um 15 Minuten Zeit zu haben, das Olympiastadion zu besichtigen. Am Nachmittag machten wir eine Fahrradtour durch Berlin, welche wirklich toll war und auch sehr informativ – auch wenn Fahrradfahren in Berlin einige Gefahren mit sich bringt.

Am Morgen unseres letzten Tages in der Hauptstadt, als wir müde von unserem bunten Abend aufgewacht sind, haben wir uns auf den Weg in das ehemalige Staatssicherheitsgefängnis Hohenschönhausen gemacht. Dort erhielten wir von einem ehemaligen Insassen eine Führung, die uns in einigen Bereichen etwas überfordert hat. Anschließend hatten wir Freizeit, so dass wir emotional wieder in einer besseren Verfassung im Hotel ankamen.

Nachdem wir zu Abend gegessen hatten, haben wir uns das Stück die Zauberflöte in der Staatsoper angesehen. Das Stück war sehr modern gestaltet, so wie man es sich nicht vorstellt und auch nicht kennt, dennoch waren wir beeindruckt und würden so etwas gerne noch einmal erleben. Unser kompletter Jahrgang fand die Klassenfahrt sehr gut und wir alle haben sie genießen können. Antonia Ehnes

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