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Gesundheit - Zweimal pro Woche ist für Schüler vor Beginn des Unterrichtstages ein Corona-Schnelltest angesagt / Doch was, wenn dieser positiv ist?

Negatives Ergebnis gewünscht

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Nach langen Monaten des Online- und Wechselunterrichts durften alle Schüler ab April wieder zur Schule gehen. Voraussetzung war, dass zweimal die Woche vor Unterrichtsbeginn ein SARS-CoV-2 Antigen Selbsttest negativ ausfiel. Die Zulassung dieser Tests erfolgte vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), die Durchführung können „Laien“ in Eigenanwendung machen, denn der Abstrich erfolgt nur im vorderen Bereich der Nase. Doch wie mussten sich Schüler verhalten, wenn das Ergebnis des Schnelltests positiv ausfiel?

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Bei einem negativen Ergebnis kann der Unterricht ganz normal besucht werden, fällt hingegen der Test positiv aus, wird der entsprechende Schüler von der Klasse isoliert und die Eltern werden umgehend verständigt. Die Schule teilt dem zuständigen Gesundheitsamt das Ergebnis des Tests mit und der Schüler durchläuft die Regularien eines PCR-Tests (polymerase chain reaction). Dabei entnimmt der Arzt mit einem einzigen Teststäbchen einen Abstrich – erst aus dem Rachen- und dann aus dem Nasenraum.

Fällt ein solcher Selbsttest positiv aus, muss ein PCR-Test gemacht werden. © Rhein

Der Abstrich für den PCR-Test beim Hausarzt wird meist erst dann gemacht, wenn sich keine weiteren Patienten mehr in der Praxis befinden. Gleichzeitig händigt der Arzt dem Patienten ein Schreiben aus, auf dem ein QR-Code vermerkt ist, den der Schüler einscannen muss. Dafür musste im Vorfeld bereits die Corona-Warn-App auf dem Smartphone installiert werden.

Bis zum Ergebnis des PCR-Tests, das im Labor ermittelt wird, vergehen derzeit bis zu zwei Tage. Nach Ablauf der Zeit erhält der Patient die Nachricht, ob der Test negativ oder positiv ausgefallen ist. Bis das Resultat des Labors vorliegt, müssen sich Schüler in Quarantäne begeben, dies betrifft auch Eltern und Geschwister. Sinnvoll ist es zudem, wenn Familienmitglieder vorab selbst je einen Schnelltest durchführen würden, um feststellen zu können, ob auch hier ein PCR-Test von Nöten wäre.

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Doch jetzt stehen erst einmal die schönsten Wochen vom Jahr vor der Tür – sechs Wochen Sommerferien. Mit der Hoffnung, dass der kommende Herbst keine allzu großen Einschränkungen mit sich bringen wird, denn die Impfkommission hat bisher keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche im Alter ab zwölf Jahren ausgesprochen. Wahrscheinlich werden die AHA-Regeln nach den Ferien auch weiterhin durch den Selbsttest ergänzt werden. Alexander Rhein

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