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„Jugend denkt Stadt“ - Bei einem Workshop haben Teenager und junge Erwachsene überlegt, wie man Gebäude und Plätze in Zwingenberg auch anders nutzen könnte

Nach einem Spaziergang durch die Stadt das eigene Haus der Zukunft gebaut

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Vielen Jugendlichen fehlt etwas in ihrer Umgebung. Zum Beispiel ein Platz zum Abhängen oder um Freunde zu treffen. Um solche Wünsche zu besprechen, hat am 10. und 11. Juni ein Workshop zum Thema „Jugend denkt Stadt“ in Zwingenberg stattgefunden, der von vier Studierenden der TU Kaiserslautern im Auftrag der Stadt organisiert wurde. Wir von der BAnane waren mit dabei und haben unsere Ideen eingebracht. Die Ergebnisse werden jetzt aber zunächst von den Studierenden weiter bearbeitet, dann in einer internen Runde den Repräsentanten der Stadt vorgestellt und am 19. Juli der Öffentlichkeit präsentiert.

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Am ersten Tag hat der erste Teil des Workshops von „Jugend denkt Stadt“ stattgefunden. Getroffen haben sich die Teilnehmer um 18 Uhr am Alten Amtsgericht. Zu diesem Abendspaziergang sind rund 15 Jugendliche gekommen. Die erste Station führte in die schöne Zwingenberger Altstadt.

Bei einem Spaziergang durch Zwingenberg haben die Workshop-Teilnehmer sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie sie später leben wollten. Am zweiten Tag bauten manche dann ihr zukünftiges Haus. © Ehnes/Geiß

Danach liefen alle zum Bahnhof und es wurde die Frage gestellt, wo wir uns am meisten in Zwingenberg aufhalten. Nachdem wir uns in verschiedenen Ecken verteilt haben, liefen wir im Westen der Stadt weiter. Danach haben wir erklärt, mit welchem Fortbewegungsmittel wir uns am meisten bewegen. Anschließend liefen wir ins Zwingenberger Neubaugebiet, um die letzte Frage für den Abend zu beantworten. Wie wollen wir in der Zukunft wohnen und vor allem in welcher Form?

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red
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Am nächsten Tag ging es mit dem Workshop weiter, wir trafen uns um 10 Uhr in Zwingenberg und verabschiedeten uns um 16 Uhr wieder. Das Ziel des Tages war es, unseren Vorstellungen und Ideen eine Stimme und eine Chance zu geben.

Zuerst mussten wir uns verschiedenen Fragen stellen und beschrieben, wie wir gerade wohnen und wie wir in den nächsten Jahren leben wollen. Hierbei hatten alle Teilnehmer eine ähnliche Vorstellung: In der Studien- oder Ausbildungszeit wollen sie weg von der Bergstraße, um in eine größere Stadt zu ziehen. Dennoch ist es der Wunsch vieler, später einmal wieder in eine ähnliche Umgebung zu ziehen.

Nach weiteren Fragen und einer kurzen Pause, in der es Pizza gab, kam der praktische Teil des Tages. Wir sollten uns alleine überlegen, was man aus bestimmten Gebäuden oder Plätzen in Zwingenberg machen könnte. Zum Beispiel aus der Jugendherberge. Diese steht schon seit einiger Zeit leer.

Gleichzeitig entwickelten einige schon konkrete Konzepte, wie man diese Idee für alle Jugendlichen und nicht nur für die älteren optimieren könnte. Andere bauten ihr Haus der Zukunft und machten sich über das Aussehen dessen und den Aufbau Gedanken.

Interessant war mitzuerleben, wie alle Teilnehmenden ihre Ideen in etwas möglichst Realistisches verwandelt haben und so einen Teil zur Verbesserung der Punkte beigetragen haben.

Der Workshop kam sehr gut bei den Teilnehmern an. Es ist ein Versuch, die Stimmen der Jugendlichen in die Politik einzubinden, da sie die zukünftige Generation bilden und in diesen Städten leben müssen und wollen. Auch, dass die Ergebnisse an die Stadtverwaltung und die Kommunalpolitik weitergegeben werden, gibt den Jugendlichen, die am Workshop teilgenommen haben, ein gutes Gefühl, da ihre Arbeit tatsächlich Aufmerksamkeit bekommt und sie Einfluss auf die weitere Entwicklung der Stadt nehmen können.

Über die Ergebnisse wird der Bergsträßer Anzeiger noch berichten. Antonia Ehnes und Julian Geiß

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