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Kultur - Der Tag der deutschen Sprache findet jährlich am zweiten Samstag im September statt

Kuriose Auswüchse des deutschen Wortschatzes

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Deutsch ist eine westgermanische Sprache, die weltweit etwa 90 bis 105 Millionen Menschen als Muttersprache und von weiteren rund 80 Millionen als Zweit- oder Fremdsprache gesprochen wird. Das Deutsche ist eine plurizentrische Sprache, enthält also mehrere Standardvarietäten in verschiedenen Regionen. Ihr Sprachgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Deutschschweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien, Südtirol, das Elsass und Lothringen sowie Nordschleswig. In Deutschland gibt es rund 16 bis 20 verschiedene Dialekte. Dabei handelt es sich jedoch nur um die großen Dialektgruppen. Gerade in den ländlichen Regionen variiert das Gesprochene von Gemeinde zu Gemeinde.

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Laut einer Schätzung des Dudens umfasst die deutsche Sprache zwischen 300 000 und 500 000 Wörter. Wir haben für Euch fünf kuriose Wörter des deutschen Wortschatzes herausgesucht und erklärt.

Das erste Wort auf unserer Liste ist der Begriff „Flitzpiepe“. Damit ist ein Mensch gemeint, der nicht ganz ernst genommen wird. Per Definition ist ein „Lulatsch“ jemand, der groß gewachsen und schlaksig ist. Einfach übersetzt, ein großer Kerl.

Unser drittes Wort „Schnabulieren“ bedeutet so viel wie etwas in Ruhe und mit Genuss verzehren. Das Wort „Verkasematuckeln“ hat zwei Bedeutungen: Zu einem etwas in kurzer Zeit aufzubrauchen beziehungsweise zu konsumieren und andererseits bedeutet es, etwas in allen Einzelheiten zu erklären beziehungsweise jemandem einen Zusammenhang exakt näherbringen. Das letzte Wort auf der Liste, „Wolkenkuckucksheim“, wird meist verwendet, wenn jemand über eine absolut realitätsferne Fantasiewelt erzählt. Julian Geiß

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