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Wissenschaft - James Webb Space Telescope ist nun gestartet / Mit rund zehn Milliarden US-Dollar das bisher teuerste Weltraumteleskop

James Webb Space Telescope: Auf Entdeckungsreise im Weltraum

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Die Ariane-5-Rakete von Arianespace mit dem James Webb Weltraumteleskop der Nasa an Bord bei ihrem Start in Französisch-Guayana. © picture alliance/dpa/ESA/AP

Es ist ein Projekt der Superlative: Mit über 30 Jahren Entwicklungszeit und Kosten von circa zehn Milliarden US-Dollar ist das James Webb Space Telescope das teuerste jemals in der Geschichte der Raumfahrt gebaute Weltraumteleskop. Nachdem es eigentlich bereits zu Beginn der 2000er in Betrieb genommen werden sollte, startete das Teleskop nun mit einigen Jahren Verzögerung an Weihnachten seine Reise ins All.

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James Webb ist ein Projekt der NASA zusammen mit der kanadischen Raumfahrtagentur und der europäischen ESA. Über zehntausend Menschen arbeiteten in den vergangenen Jahrzehnten daran und hoffen nun auf den Erfolg des außergewöhnlichen Geräts.

Auf seiner Reise bewegt sich das Teleskop fünf Mal weiter von der Erde weg, als es ein Mensch jemals getan hat. Geht beim Ausklappen des tennisplatzgroßen Sonnenschilds oder bei den Aufnahmen, die das Gerät schon bald liefern soll, irgendetwas schief, gibt es keine Möglichkeit, die Fehler mechanisch zu beheben. James Webb hat nur einen Versuch, alles muss perfekt laufen.

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Für den 23. Januar ist die Ankunft des Teleskops an seinem Ziel, dem Lagrange-Punkt L2, geplant. Dort herrscht ein Kräftegleichgewicht der Anziehungskräfte von Sonne und Erde. Im Juni werden dann bereits die ersten Aufnahmen erwartet. Wissenschaftler wollen damit Daten zur Geburt unseres Universums sammeln. Dabei soll James Webb unter anderem Aufschluss über das Licht und die ersten Galaxien unmittelbar nach dem Urknall geben und den Ursprung von Leben sowie planetare Systeme untersuchen.

Live beobachten

Auf der Website „Wo ist Webb?“ kann jeder, der interessiert ist, die Reise des Teleskops live mitverfolgen.

Wir können gespannt sein, ob das Milliardenprojekt den hohen Erwartungen der Wissenschaft gerecht werden und nie dagewesene Informationen aus der Anfangszeit unseres Universums liefern kann. Mia Eck

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