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Technik - Die Kenntnis von Programmen wie Word oder PowerPoint wird in vielen Bereichen vorausgesetzt, doch wer bringt einem deren Gebrauch bei?

Ist Digitalisierung für jeden möglich?

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© Mautry

In der heutigen Zeit wird fast alles per Computer oder Smartphone gemacht. Die Digitalisierung schreitet von Tag zu Tag immer weiter voran, und wer nicht mit der Zeit geht, wird teilweise fast schon zurückgelassen. Doch nicht für jeden ist es möglich, diese Schritte der Digitalisierung mitzugehen.

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Schulen stellen Office-Pakete – Was können sie?

Die Schulen an der Bergstraße stellen seit einigen Jahren jedem Schüler und jeder Schülerin ein Office365-Paket zur Verfügung. Über dessen Mailbrowser und andere Programme wie Teams kommunizieren die Lehrkräfte dann mit der Schülerschaft, und auch Programme wie Word oder PowerPoint können von den Schülern genutzt werden. Doch in nahezu keinem Fach werden Grundlagen in solchen Programmen unterrichtet oder gar erwähnt.

So weiß ein Großteil der Schülerschaft nicht, wie sie mit diesen Programmen umzugehen haben. Dabei spreche ich nicht von Excel oder vermeintlich anderen situationsabhängigen Programmen, sondern von PowerPoint und Word. Zwei Grundprogramme, die jeder in seiner Schulzeit braucht und deren Funktionen man sich meist selbst aneignen muss oder Hilfe nur im Internet findet.

Raus aus der Schule, raus aus dem Office-Paket

Wie zu erwarten, wurden Schulabgänger aus dem Office-Paket entfernt. Und nun bleibt ihnen die Wahl: Auf Alternativen ausweichen, oder Geld für Lizenzen zu zahlen. Die Frage, ob das fair ist, Geld zahlen zu müssen, um mit der Zeit zu gehen, bleibt dabei offen. Schuld daran haben natürlich nicht die Schulen. Das Problem hat einen weitaus tieferen Ursprung.

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Mit der Zeit zu gehen, ist also für manche nicht nur schwierig, sondern auch unmöglich. Viele überlegen es sich zwei Mal, Geld für Programme zu zahlen, von denen sie nicht einmal wissen, wie sie funktionieren und entscheiden sich dann wohl oder übel teilweise lieber, der Digitalisierung nicht mehr zu folgen, was meiner Meinung nach auf langer Sicht keine Lösung sein kann. Marco Mautry

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