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Eigenes Verhalten ist ausschlaggebend

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Beim Blick aus dem Fenster und in die Wetter-App wird mir eins bewusst, ich möchte endlich mal wieder ins Ausland reisen, an endlosen Stränden entlanglaufen, den Spuren vergangener Völker und anderer Kulturen folgen und dabei meine Fremdsprachenkenntnisse nutzen.

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Die Besorgnis, eine Auslandsreise würde zu einem wiederholten Anstieg der Inzidenzen führen, hinterfrage ich kritisch, denn egal, ob ich in Deutschland bleibe oder ins Ausland reise, mein eigenes Verhalten wird einen Großteil meines persönlichen Risikos ausmachen. Zum einen muss ich mich nicht für ein Hochinzidenzland oder einen voll besetzten Billigflug entscheiden, und darüber hinaus ist es natürlich auch im Ausland möglich, die AHA-Regeln zu befolgen. Auch die Art des Urlaubs spielt laut RKI und des normalen Menschenverstands in Bezug auf das Risiko eine große Rolle, so ist der Besuch des Ballermanns natürlich deutlich gefährlicher als das Baden in Mallorcas Buchten oder das Besichtigen eines Museums mit FFP2-Maske.

Zudem sprechen ökonomische Aspekte für den Urlaub im Ausland. Das Brutto-Inlands-Produkt (BIP) zahlreicher EU-Staaten ist sehr abhängig vom Tourismus. In Malta beispielsweise gehen 27 Prozent des BIPs auf diesen Sektor zurück. Schon im vergangenen Jahr litt das Land unter den starken Reisebeschränkungen, mit Eurobonds musste ihnen unter die Arme gegriffen werden, ein weiteres Jahr ohne Tourismus ist für viele Hoteliers europaweit kaum zu verkraften und wäre angesichts der hohen Impfrate der Malteser zudem unfair. Sophia Rhein

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