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Die Jahreszeiten spielen verrückt an der Bergstraße

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In diesem Sommer ist ein ganzes Jahr an uns vorübergezogen. Erst war es frühlingshaft, um die 20 Grad und mit einem angenehmen Mix aus Sonne, Wolken und Wind. Dann wurde es richtig heiß mit Temperaturen über 30 Grad. Schließlich kam eine Art Herbst mit Stürmen und Nieselregen. Und schon hat gefühlt der Winter begonnen. Zur aktuellen Garderobe gehören wasserdichte Schuhe, lange Hosen, Pullover, Jacken und Regenschirme. Den meteorologischen Herbstanfang hakten wir am 1. September ab, und nun ist es offiziell nicht mehr die warme Jahreszeit. Zugegeben, der Sommer ist wettertechnisch nicht gerade sommerlich ausgefallen, aber heißt das auch, dass der Herbst nicht herbstlich wird? Dass er wieder ein ganzes Jahr abbildet? Mit kalten Temperaturen, Regen, Nebel und Wind einerseits, goldenen Tagen, Sonnenschein, langen Schatten und kurzärmeligen Momenten andererseits? Schon seit Längerem ist uns klar, dass wir uns von den vier Jahreszeiten, die wir zu kennen glauben und die früher deutlich stärker voneinander abgegrenzt waren als heute, langsam aber sicher verabschieden müssen. Wie wäre es denn in Zukunft mit zehn Jahreszeiten? Im Sommer ein bunter Mix aus allen bisher bekannten vier Jahreszeiten, im Frühling, Herbst und Winter halb-halb. Mal dicker Pulli, mal nur eine Übergangsjacke. Dann wäre es völlig in Ordnung, wenn es an Heiligabend 15 Grad hat, und niemand könnte sich über grüne Weihnachten beschweren, weil wir sowieso mit allem rechnen müssen. Ein Problem weniger. Bis neulich, Eure BAte

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