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Natur - Staub ist in unseren Wohnungen kein gern gesehener Gast, aber in anderen Bereichen ist er sehr willkommen

Ansammlung verrückter Flugobjekte

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Oft regen wir uns über Staub auf. Er stört uns, verdreckt unsere Wohnungen und wir versuchen, ihn so gut wie möglich aus unserem Leben herauszudrängen, doch es funktioniert nicht. Und das liegt daran, dass wir ihn zum Überleben brauchen, wie ich in einem Video auf arte.tv erfahren habe. Doch zuerst einmal, was ist Staub überhaupt?

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Staub umfasst demnach feste Teilchen, die eine Zeit lang in Gasen auftreten. Staub kann also zum Beispiel aus Sahara-Teilchen, Salzkristallen aus dem Atlantik, Weltraumstaub aus verglühten Sternschnuppen, Milben, Ruß, Hautschuppen, Pollen, Pilzsporen und auch aus Fusselteilchen bestehen. Experten nennen Staub deswegen eine Ansammlung von verrückten Flugobjekten, da sich die enthaltenen Teilchen nicht an die geltenden Naturgesetze halten, sie schweben, segeln und wirbeln in unserer Atmosphäre herum, wie auch im Weltraum. Staub kann sich der Schwerkraft widersetzen. Des Weiteren ist er kaum sichtbar, die meisten Teilchen des Staubes sind nur ein Tausendstel Millimeter groß, die größten nicht größer als ein Punkt.

Außerdem vermuten Wissenschaftler, dass Staub uns eine Hilfe beim Klimawandel sein könnte, da Schwefeldioxidteilchen in einer bestimmten Menge in der Stratosphäre die Temperaturen sinken lassen könnten. So könnte der aktuellen Erderwärmung entgegengewirkt werden. Staub ist außerdem für fruchtbare Böden in der Landwirtschaft verantwortlich, da dieser aus Steinzeitstaub besteht. Ebenso tun die Staubwolken dem Amazonas gut und geben an den Ozean Nährstoffe aus der Sahara ab, die sehr wichtig für ihn sind. Interessant fand ich in dem Arte-Video auch, dass demnach jeder einzelne Mensch von einer Staubwolke umgeben ist und begleitet wird. Antonia Ehnes

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